Momo im Zeitalter der KI

🌿 Momo im Zeitalter der KI

Ich habe wieder Momo gelesen –
und gemerkt: Michael Ende hat kein Kinderbuch geschrieben,
sondern eine visionäre Parabel.

Sie hat mich tief berührt.

Bei Momo waren es die grauen Herren,
die den Menschen ihre Zeit stahlen.

Heute heißen sie
Algorithmen, Benachrichtigungen, Feeds, Social Media.

Sie versprechen Effizienz und Aufmerksamkeit –
doch oft nehmen sie mir das Wertvollste:
meine Aufmerksamkeit für das Menschsein selbst.

Momo konnte zuhören.
Sie hatte kein Profil, keine Agenda, kein Ziel –
nur Gegenwart.

Und genau das machte sie stärker als alle Zeiträuber.

Ich spüre, wie wichtig solche Momente
des stillen Zuhörens wieder werden –
auch gegenüber mir selbst.

Ich will lernen, KI zu nutzen,
ohne mich von ihr – oder den Konzernen dahinter –
benutzen zu lassen.

Ich habe das Recht auf
🕊️ digitale Selbstbestimmung
und
🌱 analoge Teilhabe am wirklichen Leben.

Momo hat mich daran erinnert:

„Zeit ist Leben.
Und das Leben wohnt im Herzen.“

🕰️
Ich möchte Mensch bleiben – auch im Zeitalter der KI.
charta-ki.org

Ähnliche Beiträge