Digitale Selbstbestimmung und analoge Teilhabe | Charta der Menschlichkeit im Zeitalter der KI

Die zehn Prinzipien der Charta beschreiben, wie KI ethisch gestaltet werden sollte. Doch all diese Prinzipien setzen eine fundamentale Voraussetzung voraus: Dass alle Menschen Zugang zu digitalen Systemen haben – oder bewusst darauf verzichten können, ohne ausgegrenzt zu werden.

Digitale Selbstbestimmung bedeutet, die Kontrolle über das eigene digitale Leben zu behalten: zu wissen, welche Daten gesammelt werden, zu entscheiden, wer sie nutzt, und nicht von Algorithmen bewertet zu werden, ohne davon zu erfahren.

Analoge Teilhabe bedeutet, dass niemand benachteiligt werden darf, weil er oder sie kein Smartphone besitzt, digitale Systeme nicht versteht oder bewusst analoge Wege bevorzugt. Dieses Grundlagenpapier ist ein Diskussionsvorschlag – eine Einladung zum Gespräch über zwei Grundrechte einer menschenwürdigen Zukunft.

Drei Zugänge zum Thema

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Kernthesen

Die wichtigsten Argumente auf einer Seite. Warum digitale Selbstbestimmung und analoge Teilhabe zusammengehören.

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Kurzfassung

Die 14 Prinzipien (7+7) mit den wichtigsten Beispielen. Kompakt für Entscheidungsträger und Interessierte.

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Das vollständige Grundlagenpapier mit allen Beispielen, Argumenten und dem Aufruf zum Handeln.

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💡 Digitale Selbstbestimmung: Die Kontrolle über das eigene digitale Leben behalten – wissen, welche Daten gesammelt werden, entscheiden wer sie nutzt, nicht ohne Wissen von Algorithmen bewertet werden.

🌍 Analoge Teilhabe: Niemand darf benachteiligt werden, weil er kein Smartphone besitzt, digitale Systeme nicht versteht oder bewusst analoge Wege bevorzugt. Beide Rechte sind Voraussetzung für alle anderen ethischen Prinzipien.